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Salznebelprüfung

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Salznebelprüfung

Arbeitskreis "Salznebelprüfung"

2017

Dieses Mal fand die erste Tagung im Jahre 2017 bei der Firma Hella GmbH & Co. KGaA in Lippstadt statt. Am Ende der Tagung zeigte Hella seine Kompetenzen in der Lichttechnik eindrucksvoll für alle Beteiligten in ihrem Lichttunnel.


Hauptpunkt auf der Agenda dieses Treffen war die Auswertung des neuerlichen Ringversuches mit den verschiedenen Materialien und Kriterien. Letztendlich wurde sich auf folgende Prüfbleche mit einer Prüfdauer von 240 h geeinigt:

  • Stahl (CR4) als Referenz, Aluminium (99,5 %), Aluminiumlegierung, lackierte Bleche mit verschiedenen Ritzen, Alubleche mit verschiedenen Schraubfällen, Stahlcoupons nach SAE

Im Rahmen dieses Ringversuches waren diverse Parameter, wie die Vor- und Nachbehandlung der Proben für alle Teilnehmer gleich definiert, damit diese keine relevanten Auswirkungen auf die Ergebnisse haben.

Die Resultate aus dem Ringversuch gaben dem Arbeitskreis weitere Hinweise darauf, welche Punkte weiterverfolgt werden mussten und wohin gehend man noch tiefer in die Thematik eintauchen müsste. Im Rahmen der Auswertung kam man auch zu dem Schluss, dass der Arbeitskreis sich in Zukunft auch auf Korrosionswechselprüfungen ausweiten sollte, da die DIN EN ISO 9227 bei einigen Materialien an ihre Grenzen kommt. Weiterhin ist die DIN EN ISO 9227 Grundlage der Korrosionswechselprüfungen und dies daher ein legitimer und sinnvoller Schluss.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Ergebnisse und konstruktiven Sitzungen wird der nächste Schritt die Ausarbeitung von Empfehlungen im Umgang mit der DIN EN ISO 9227 sein. Das Ziel ist die Erstellung eines „Leitfadens“ im Jahre 2018, dies legte der Arbeitskreis beim letzten Treffen im Pfinztal fest.

2016
Im ersten Halbjahr fand die Tagung des AK Salznebel bei der Firma Weiss Umwelttechnik GmbH in Reiskirchen statt. Die Teilnehmer bekamen neben dem AK-Alltag noch die Fertigungsmöglichkeiten vor Ort gezeigt.

Auf Basis der Erkenntnisse der bisherigen Sitzungen, wurde über den Jahreswechsel `15 / 16 ein Ringversuch innerhalb des Arbeitskreises in Zusammenarbeit mit dem Institut für Eignungsprüfung (IfEP) initiiert. Dieser erzielte ein hervorragendes Ergebnis.

 

Dieses Ergebnis ließ es zu spezifische Parameter auszuwählen, deren Einfluss markant ist. In der letzten Sitzung im Mai `16 wurden dazu Arbeitsgruppen innerhalb des Kreises gebildet, die sich den Parametern annehmen, sie gezielt variieren und deren Einfluss bewerten.

Die Parameter sind im Einzelnen:

pH-Wert der Salzlösung

Salzkonzentration der Lösung

Niederschlagsmenge

Einbauwinkel der Probenbleche

Tröpfchengröße

Im November 2016 wurden die Ergebnisse dann vorgestellt. Es stellte sich heraus, dass die Variation der Parameter in den vorgegebenen Grenzbereichen der Norm keinen markanten Einfluss auf das Ergebnis der Abtragsbleche hat. Geht man jedoch über die Grenzen hinaus kann das Ergebnis je nach Parameter aus dem Rahmen fallen. Auf Basis dieser Ergebnisse wird nun noch detaillierter geschaut, wo eine Vereinfachung bzw. Aufweichung der Norm möglich ist.

In der November-Sitzung wurde deshalb ein weiterer Ringversuch mit alternativen Materialien und anderen Variationen, wie Lackierungen oder Verschraubungen beschlossen und geplant.

 
 

 


2014 / 2015

Im September 2014 wurde dieser Arbeitskreis am Fraunhofer ICT ins Leben gerufen. Als AK-Leiterin wurde Frau Birgit Miller (Robert Bosch GmbH, Stuttgart) und als Stellvertreter Herr Hartmut Reitspieß (Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt) gewählt. Teilnehmer des Arbeitskreises sind über 30 Mitarbeiter aus renommierten Unternehmen aus Industrie und Forschung.

Der Arbeitskreis bearbeitet gemeinsam folgende Schwerpunkte:
1. Salznebelprüfung Reproduzierbarkeit
2. Korrosionsarten (z.B. Spalt-, Oberflächen-, Filiform-, Kontaktkorrosion. etc.)
3. Handhabung von Prüflingen
4. Unterschiedliche Normenangaben
5. Kalibrierung / Ringversuche
6. (Salzwasser-Sprühtest)

Um diese Schwerpunkte zu erörtern und auch die Mechanismen hinter den Prüfungen zu verstehen, werden immer wieder Vorträge und Workshops von Vertretern aus Entwicklung und Forschung zu den Themen gehalten. Mit dieser Grundlage werden anschließend die aktuellen Sitzungsschwerpunkte diskutiert.

In den ersten Treffen sind die Grundlagen geschaffen wurden.  Dabei nahm der Arbeitskreis die DIN EN ISO 9227 akribisch auseinander und filterte die relevanten Passagen heraus. Auf Basis dieser Arbeit werden in den nächsten Sitzungen Ringversuche geplant und durchgeführt, um zu schauen, wo die Norm welchen Spielraum lässt und wo unter Umständen nachgeschärft werden muss.

Nach den ersten beiden Treffen beim Fraunhofer Institut für chemische Technologie, wo auch der Hauptsitz der GUS ist, fand das dritte Treffen erstmals außerhalb bei der Robert Bosch GmbH in Schwieberdingen statt.