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Environmental Stress Screening ESS

Arbeitskreis "Environmental Stress Screening (ESS)"

Mittels ESS werden technische Erzeugnisse mechanischen, thermischen oder elektrischen Belastungen ausgesetzt, um Frühausfälle infolge von Fertigungsfehlern zu provozieren, bevor das Produkt den Kunden erreicht. Latente Fehlstellen (durch schlechte Lötverbindungen, Verschmutzung, Feuchtigkeitsabsorption usw.), die bei normaler Inspektion nicht erkennbar sind, können beschleunigt offengelegt und beseitigt werden. Versteckte Fehlermechanismen sollten frühzeitig erkannt werden, solang die Korrektur bzw. Reparatur noch möglich bzw. kostengünstig ist, denn Schwachstellen an Komponenten verursachen umso mehr Folge-kosten, je weiter sie im Lebenslauf eines Gerätes mitgeführt werden. In der Regel sollte ein ESS-Programm alle Integrationsschritte umfassen und auf die jeweilige Baugruppe zugeschnitten sein. Die Belastbarkeit des Produkts wird in Screening-Programmen oft ausgeschöpft, darf aber nicht überschritten werden, um zusätzliche Schäden zu vermeiden. Als besonders effektive ESS-Verfahren haben sich wegen ihrer Dynamik Temperaturzyklen und Rauschvibration erwiesen.

Ziele des GUS-Arbeitskreises Environmental Stress Screening 

  • Wirtschaftliche Verbesserung der Zuverlässigkeit technischer Erzeugnisse 
  • Fortentwicklung von Screening-Verfahren
  • Unterstützung bei der Einführung von ESS-Maßnahmen
  • Informationsaustausch in Fachveranstaltungen
  • Kooperation mit internationalen Verbänden

Themenfelder

  • Ausfallursachen und Fehlermechanismen
  • Screening-Techniken
  • Nutzenanalyse
  • Auswahl von ESS-Verfahren
  • Parameter-Festlegung

Leitung

Marco Huber,  
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